Gerade im Internet schwanken die Preise für Leuchtmittel. Hier kann man sicherlich das eine oder andere Schnäppchen machen.





Glühfadenlampe



Halogenspots mit unterschiedlichen Sockeln



Halogenglühlampe mit E14 Sockel



HQL Leuchtmittel mit E27 Sockel und 125Watt Leistung



Vorschaltgerät für HQL



LEDs

Weitere Leuchtmittel in der Terraristik


Auf dieser Seite wollen wir euch weitere gängige Beleuchtungsmethoden, die in der Terraristik vorkommen, vorstellen.


Glühfadenlampe

Die Glühfadenlampe wird umgangssprachlich auch Glühbirne genannt. In der Glühfadenlampe, die mit einem Schutzgas gefüllt ist, befindet sich ein Wolframfaden, der durch den fließenden Strom zum Glühen gebracht wird. Dabei entsteht hauptsächlich Wärme und ein Teil Licht.

Glühfadenlampen gibt es in unterschiedlichen Bauformen und Wattagen, mit oder ohne Reflektor. In der Terraristik eignen sie sich besonders für kleinere Terrarien, da sie sowohl Licht als auch Wärme liefern. Auf Grund der Wärmeentwicklung sollten sie allerdings für die Bewohner des Terrarium unzugänglich angebracht werden oder durch einen Schutzkorb abgetrennt sein. Die gängigen Sockel für die in der Terraristik verwendeten Glühfadenlampen sind E14 und E27.

Auf Grund ihrer schlechten Energieeffizienz, wird die Glühfadenlampe allerdings nach und nach aus dem Handel verschwinden und von sogenannten Energiesparlampen ersetzt werden.

Halogenspots

Halogenspots sind eine Art der Glühfadenlampe. Bei Halogenglühlampen wird das Halogen Iod verwendet und somit Farbtemperaturen von ca. 2700K bis 3400K erreicht. Gerade in kleineren Terrarien bieten sich solche Leuchtmittel an um lokale Wärmeplätze zu schaffen. Im Endeffekt sind sie wie die alle Glühfadenlampen große Stromfresser.

LEDs

LEDs (Lichtemittierende Diode) finden mittlerweile immer häufiger Verwendung in der Terraristik. Grund hierfür ist der geringe Stromverbrauch und die zum Teil sehr geringe Baugrösse (z.B. bei SMD-LEDs). Außerdem liegen Standzeiten und Wirkungsgrad weit über dem von Halogenlampen.

LEDs entwickeln kaum Wärme, weshalb sie in der Terraristik meist nur für sogenanntes Moonlight, also die Imitation von Mondlicht, genutzt oder zur Beleuchtung von Ausstellungsterrarien. Je nach LED-Typ gibt es sie in unterschiedlichen Farben, z.B. Weiß, Blau, Rot, Grün etc.

Um sich die nötigen Lötarbeiten an LED-Schaltungen zu ersparen, gibt es im Handel schon fertige LED-Einheiten mit Gehaüse, Kabel und Stecker. Auch LEDs in "Glühbirnenbauform" sind erhältlich und müssen nur noch in den passenden E14 oder E27 Sockel geschraubt werden.


HQL-Lampen

Hochdruck-Quecksilberdampflampen verschwinden mehr und mehr aus der Terraristik. Die ist dem relativ künstlich wirkendem Licht zu verdanken. Die Farbtemperatur liegt ca. bei 4200K, zumindest bei der klassischen Bauform.

Ansonsten eignen sich HQL-Leuchtmittel gut für große Terrarien. Sie entwickeln ein hohe Temperatur und bringen von Hause aus einen UV-Anteil mit. Es gibt sie für den "Hausgebrauch" mit E27 Sockel für 50Watt, 80Watt und 125Watt. Die Leuchtmittel sind relativ günstig zu erhalten. Am teuersten ist die Anschaffung des zwingend erforderlichen Vorschaltgeräts mit dem sie betrieben werden.

Auf Grund der hohen Wärmeentwicklung muss das Leuchtmittel in einer Keramikfassung betrieben werden. Hier nochmal der Hinweis, dass diese hohe Wärmeentwicklung beim Terrarienbau beachtet werden muss, um Gefahrenquellen auszuschliessen. Auch ein Schutzkorb gegen Berührung und ein Reflektor zur besseren Lichtausbeute sind hier sinnvoll.

 

Leuchtmittel im Praxisbetrieb




Quecksilberdampflampe über Terrarium