Holz bietet viele Möglichkeiten zum Bau eines Terrarium. Hier findet ihr Informationen und ein paar Beispiele.

Weitere Infos gibt es wie immer im Forum.

Das Holzterrarium

Holz ist unter den meisten Terrarianern die erste Wahl, wenn es um den Terrarienbau geht und dies hat auch einen guten Grund. Kein anderes Material lässt sich so einfach bearbeiten wie Holz.

Es gibt die unterschiedlichsten Sorten mit denen Ihr euer Terrarium bauen könnt. Besonders gut geeignet sind OSB-Platten oder Siebdruckplatten. Aber auch MDF wird verwendet sowie Massivholzplatten. OSB und Siebdruckplatten bringen von Hause aus schon eine gewisse Resistenz gegen Feuchtigkeit mit sich, was z.B. ein Vorteil beim Bau von Wüstenterrarien ist, in denen nur ab und an gesprüht wird, während MDF-Platten noch mit einer Versiegelung versehen werden müssen.

Holz bietet zudem, sollte der Innenraum nicht komplett mit Epoxydharz versiegelt sein, noch ein gutes Terrarienklima bedingt durch den natürlichen Werkstoff.

Benötigtes Werkzeug für den Bau von Holzterrarien:

Bohrmaschine / Akkuschrauber
Holz- und Forstnerbohrer
Holzsäge
Hammer
Nägel
Schraubendreher
Holzschrauben
Schleifpapier
etc.

Wie ihr sicherlich schon merkt, könnte man diese Liste beliebig weiterführen. Holz ist eben ein sehr universeller Werkstoff, der sich bohren, sägen, schleifen, nageln und schrauben lässt. Ihr könnt ihn auch dübeln und verkleben, ganz wie ihr möchtet.

Mit Holz lassen sich auch bei Anfängern, schöne Ergebnisse in puncto Terrarienbau erzielen.

Im Folgenden seht ihr den Bau eines Terrariums mit dem Werkstoff Holz. Solltet ihr selber ein Holzterrarium planen, bauen oder einfach noch Fragen haben, dann schaut doch einfach mal in unser Forum.





Gerüst aus altem Hochbett


Gerüst mit Rückwand


viel Bauschaum


noch mehr Bauschaum


Epoxid und Kies


Lüftungsfläche und HQI


Bambus


Übersicht


mit Glas


mit Pflanzen


mit Bambus


Bezugsfertig




Bau eines Regenwald Holzterrariums


Als Beispiel möchte ich heute den Bau eines Terrarium für Geckos (Phelsuma grandis) zeigen.


Ausgangsmaterial für das Terrarium sind Kanthölzer von einem alten Hochbett. Diese wurden verschraubt, um ein stabiles Grundgerüst zu erhalten. Hierbei ist es wichtig, auf rechte Winkel zu achten, damit später die Scheiben passend eingesetzt werden können.

Die Scheiben wurden mit Führungsschienen aus Plastik eingesetzt. Dazu wurden die Schienen mit Silikon (Silikon für Aquqrien) eingeklebt.


In das Grundgerüst wurde eine Rückwand aus Styropor und Bauschaum integriert. Auf einer Seite wurde ein Fenster installiert, um mehr Einblick in das Terrarium zu erhalten, aber auch um dem Gecko mehr Kletterfläche zu bieten.


Das Styropor wurde mit Silikon eingeklebt, anschließend wurden kleinere Stücke aus Styropor mit Bauschaum auf die Wand geklebt.



Da ein Regenwaldterrarium oft mit Wasser in Berührung kommt, wurde die Rückwand mit Epoxidharz versiegelt und anschließend mit Kies bestreut.

Durch den Kies wird der Glanz des Epoxidharzes gemindert und eine natürliche Oberfläche erzeugt.



Die Lüftungsflächen wurden mit einer Lochsäge gebohrt und mit Gaze verschlossen. Da Phelsumen viel frische Luft benötigen, wurden die Lüftungsflächen entsprechend groß erstellt.

Als Inneneinrichtung wurde viel Bambus eingesetzt, da dieser eine glatte Oberfläche bietet. Beleuchtet wurd mit einer Bright Sun 70 Watt, einem 70 Watt HQI Strahler und zwei T5 Röhren.
Die Beleuchtung ist in einem Lichtkasten über dem Terrarium angebracht, damit sich die Tiere nicht an den Lampen verbrennen können. Dazu wurde der Deckel des Terrarium mit Gaze bespannt.


Sansevieria(Bogenhanf)
Bromelien
Efeutute
Farn



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